
Etwas aufwändiger ist die hydrostatische (Unterwasser-) Wägung, in
Fachkreisen auch als "Densitometrie" bekannt. Je mehr Fett ein Mensch
hat, desto leichter ist er unter Wasser, weil Fettgewebe eine geringere
Dichte als Wasser hat und Knochen- und Muskelmasse eine höhere Dichte
aufweist. Die Dichte von reinem Fett beträgt 0,9 g/cm3, bei der fettfreien
Masse liegt der Dichtewert bei 1,1 g/cm3. Das macht man sich bei der
Bestimmung des Körpervolumens zu Nutze. Über die Körperdichte kann
mit einer weiteren Formel das Körperfett berechnet werden. Um diese
Messung durchzuführen, muss die Testperson komplett unter Wasser
getaucht werden, außerdem muss das Lungenvolumen ermittelt und
herausgerechnet werden. Das deutet schon darauf hin, wie aufwändig die
Methode ist. Und das Untertauchen ist auch nicht jedermanns Sache.
Dieses Verfahren wird allgemein als Referenzmethode zur
Körperfettbestimmung herangezogen.
Die Densitometrie eignet sich wegen des technischen Aufwandes
vorwiegend für Forschungszwecke.