Die Nah-Infrarotlicht-Spektroskopie (NIR) wurde ursprünglich vom U.S. Landwirtschaftsministerium zur Untersuchung von Getreide und Fleisch entwickelt.Die (NIR) macht sich die unterschiedliche Wirkung von Infrarotlicht-Strahlen auf die einzelnen Gewebe zu Nutze. Ein Teil der Strahlung wird absorbiert, ein anderer reflektiert. Letzterer wird analysiert. Verschiedene chemische Zusammensetzungen im Körper wie z. B. Fett können aufgrund der unterschiedlichen Absorptionswerte bestimmt werden. Die von den Infrarotdioden ausgehende Strahlung dringt bis zu vier Zentimeter in das Gewebe ein und wird gewebetypisch reflektiert. Die nach der Absorption verbleibende Reststrahlung wird über den Silizium-Sensor gemessen. Anhand der Wellenlänge lassen sich unterschiedliche Substanzen im Körper identifizieren. So liegt beispielsweise das Absorbtionsmaxium von Wasser bei einer Wellenlänge von 970 nm, die entsprechende Wellenlänge von Fett liegt bei 930 nm. Statistische Vergleiche mit der Densitometrie (goldener Standard) ergaben, dass die Messung am Bizeps des dominanten Armes zu ausreichenden Korrelationswerten führte.

 

Vorbedingungen und Fehlerquellen

-    Keine Mess-Vorbedingungen notwendig

-    Direkter Lichteinfall vermeiden

-    Keine Muskelkontraktion bei der Messung

-    Messdruck beachten

-    Kein Verkanten der Messoptik

-    Genaue Messpunktbestimmung

 

 

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